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1.4.26

Kloster Ochsenhausen

Im April startet das Kloster Ochsenhausen in die Saison

(ssg) Am 1. April eröffnet das Kloster Ochsenhausen die Besuchersaison. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg nehmen ihr Führungsangebot im Konventbau wieder auf: Besucherinnen und Besucher erhalten bei der klassischen Klosterführung Einblicke in das barocke Konventgebäude des ehemaligen Benediktinerklosters. Auch das Klostermuseum ist wieder geöffnet. Diese Saison setzen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zudem ein Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit: Schulklassen erhalten 2026 freien Eintritt ins Klostermuseum.

Klosterkirche Ochsenhausen, Kanzel. Foto: kulturer.beAzimutalquadrant zur Beobachtung der Sterne. Modell im Klostermuseum.Klosterkirche Ochsenhausen, Tumben, um 1680, im Gottesdienst zum Gedenken an verstorbene Mönche.

Azimutalquadrant zur Beobachtung der Sterne. Modell im Klostermuseum.

Foto: kulturer.be

Geschichte erleben
Kloster Ochsenhausen zählt zu den beeindruckendsten Klosteranlagen der Oberschwäbischen Barockstraße. Ab Mittwoch, 1. April, begrüßt die einstige Benediktinerabtei wieder ihre Besucherinnen und Besucher in ihren altehrwürdigen Hallen. Ein Blick hinter die historischen Klostermauern des Konventbaus ist im Rahmen der klassischen Führung möglich: Der Rundgang mit Prälatur, Fischertreppenhaus und Refektorium findet dienstags bis samstags jeweils um 14.00 Uhr statt. Zudem können die Gäste im Klostermuseum, das sich im Südflügel des Fürstenbaus befindet, 700 Jahre Klostergeschichte entdecken. Das Museum steht von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 12.00 bis 17.00 Uhr wieder allen Interessierten offen.

Führungsangebot eröffnet neue Perspektiven
In der neuen Saison erwartet die Besucherinnen und Besucher wieder ein vielfältiges Führungsangebot. Die Führung „Oberschwäbische Ingenieurbaukunst“ widmet sich dem ausgeklügelten Wassersystem der Mönche. Der Krummbach war die Lebensader der Klosteranlage. Sein Wasser wurde zum Betrieb eines Pumpwerks, für das Mahlen von Getreide, die Brandbekämpfung und die Seuchenabwehr genutzt. Die Führung „Himmelsblick und Welterkundung“ zeigt ein technisches Meisterwerk des 18. Jahrhunderts: Die Benediktiner von Ochsenhausen errichteten die erste Sternenwarte im süddeutschen Raum. Neu im Programm ist die Führung „Barocke Schätze“ im Klostermuseum. Kostbare und kulturhistorisch bedeutende Skulpturen, Gemälde, Textilien und Reliquien zeichnen ein prachtvolles Bild des barocken Klosterlebens in Ochsenhausen. Beim Rundgang erhalten Interessierte einen spannenden Einblick in die Blütezeit des Klosters im 17. und 18. Jahrhundert. Alle Führungstermine sind online unter www.kloster-ochsenhausen.de zu finden.

Freier Eintritt ins Klostermuseum für Schulklassen
Mit der neuen Saison fällt zudem der Startschuss für ein Pilotprojekt. Schulklassen erhalten freien Eintritt in das Klostermuseum. Dafür ist lediglich eine vorherige Anmeldung notwendig. Die Staatlichen Schlösser und Gärten möchten mit diesem Angebot das Kloster als außerschulischen Lernort stärken. Ergänzend können Schülerinnen und Schüler bei einer Schnitzeljagd durch das Museum die Geschichte der Benediktinerabtei auf spielerische Weise entdecken.

Kloster Ochsenhausen

Sonderführungen

Das Wassersystem im Kloster Ochsenhausen
Oberschwäbische Ingenieurbaukunst
Sonntag, 19. April, 15.00 Uhr

Die historische Sternwarte in Kloster Ochsenhausen
Himmelsblick und Welterkundung
Samstag, 25. April, 11.00 Uhr

Jeweils 8,00 €, Ermäßigte 4,00 €, Dauer 1,5 Stunden

Das Klostermuseum im Kloster Ochsenhausen
Barocke Schätze
Sonntag, 3. Mai, 14.00 Uhr

7,00 €, Ermäßigte 3,50 €, Dauer 1 Stunde

Alle Führungstermine sind online unter www.kloster-ochsenhausen.de zu finden

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