Projekt kulturer.be
2.4.2026
(ssg) Im Residenzschloss Rastatt lädt eine neue Sonderführung am Sonntag, 12. April, um 14.30 Uhr dazu ein, das Monument aus einer außergewöhnlichen Perspektive kennenzulernen: Denn die Schlossführerin und der Schlossführer sind „Absolut(istisch) genervt!“ von allem. Auf sarkastische Art und mit jeder Menge Ironie geleiten sie die Teilnehmenden durch die prunkvollen Räume und nehmen dabei sowohl die Schlossgeschichte und Architektur als auch die klassische Führungskultur gehörig aufs Korn.
Premiere eines außergewöhnlichen Rundgangs
Ehrfürchtig zwischen beeindruckenden Gemälden und prunkvollem Stuck umherwandeln und sich von der Schlossführerin oder dem Schlossführer auf informative Weise in die Vergangenheit versetzen lassen – das ist das klassische Bild einer Schlossführung, auch im Residenzschloss Rastatt. Dass so ein Rundgang aber auch ganz anders aussehen kann, zeigt eine neue Sonderführung in der ehemaligen Residenz: Bei „Absolut(istisch genervt)!“ ist von Ehrfurcht oder Begeisterung für die architektonischen Besonderheiten nichts zu spüren – im Gegenteil: Das Schloss, seine Architektur und Geschichte werden genüsslich durch den Kakao gezogen. Auch die Besucherinnen und Besucher sind vor dem Spott des Teams nicht gefeit. Die etwas andere Sonderführung feiert am Sonntag, 12. April, um 14.30 Uhr Premiere. Magda Ritter, Leiterin der Schlossverwaltung, erklärt: „Der Rundgang öffnet einen völlig neuen Zugang zur Geschichte des Schlosses. Wenn er unsere Gäste überzeugt, wird es in Zukunft mehr mürrische Führungen durch das Monument geben.“ Bisher ist nur ein Termin geplant. Je nach Nachfrage wird das Angebot erweitert.
Lästernd durchs Schloss
Bei der Führung begrüßen Schlossführerin Christiane Henriette von Gotha und ihr Kollege Max Wilhelm Schütz die Gäste im Schloss. Die fiktiven Charaktere sollen sie durch die prunkvollen Räume führen, sind aber eigentlich von allem – selbst von ihren Gästen – sichtlich genervt. Von allzu viel Ehrerbietung halten die beiden wenig. Auf charmant-sarkastische Weise nehmen sie daher ihre Gäste mit durch das Schloss und versuchen ihrer Aufgabe als Schlossführer auf ihre eigene Weise gerecht zu werden. Auf besserwisserische Art kommentieren und kritisieren sie alles, was ihnen in den Weg kommt und belehren auch die Besucherinnen und Besucher gerne. So wird das Publikum selbst Teil des unterhaltsamen Rundgangs, bei dem kunsthistorisches Detailwissen und spitze Bemerkungen für ebenso viel Gelächter wie Aha-Momente sorgen. Sinn für Humor wird empfohlen.
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